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Noch 4 Tage

Kennt ihr diese Tage, an denen man zwar arbeitet, es sich aber nicht nach Arbeit anfühlt?
Genau so ein Tag war heute, Montag. Dass er viel zu früh begann, machte mir nichts aus. Es war der letzte Montag, bevor ich Urlaub hatte. Der letzte Arbeitsmontag, bevor ich meine Familie sehen würde. Und er war schön. Der Tag war einfach schön. Die Kinder waren lieb (größtenteils) und mit den Kolleginnen kam ich auch sehr gut klar; es war entspannt.
Die Luft war erfüllt von Kirschblüten, weil ein leichter Wind ging und somit alles durch die Luft flog. Die Kinder amüsierten sich, alles aufzufangen und wieder fliegen zu lassen und für einen kleinen Moment, konnte ich alles Schlechte vergessen und mich einfach am Moment erfreuen.
Diese Art von Freude ist mittlerweile so selten geworden, dass ich sehr überrascht war, dass sie noch existiert und nicht schon längst vom Stress, der Aufregung, dem Ärger und dem über sich Nachdenken verdrängt wurde.
Die Aufregung ist schnell erklärt: Ich fahre am Samstag nach Hause. Ich werde den ganzen Tag im Zug verbringen, abends meine beste Freundin treffen und dann wahrscheinlich nachts zu Mami ins Bett krabbeln und ein paar Tränchen verdrücken. Ich freue mich darauf, auf Ostern, auf meine Familie, auf meine Freunde, die alten, die neuen und die, die vielleicht nichtmehr lange nur Freunde bleiben.
Stress und Ärger bringt mir zur Zeit der zweite Teil meiner Arbeit hier. Ich möchte das nicht weiter ausführen aber man möchte nicht abends um halb elf noch wichtige Mails lesen, auf die man jedoch nicht sofort antworten kann, was mich zum letzten Punkt bringt:
Über sich selbst nachdenken. Es sind so lebenswichtige Fragen, die man auch wirklich nur nachts beantworten kann, weil man da so wunderbar klar denken kann. Jaja, wen belügen wir hier?
Nachts denkt man über Sachen, die man tagsüber aus einem bestimmten und logischen Grund getan hat. Nachts allerdings erscheint dieser Grund nichtmehr so logisch, oder besser noch: Wir können unser Handeln nichtmehr nachvollziehen.
Warum habe so ein Geschenk für meine kleine Cousine zu Ostern gekauft und so ein ganz anderes für die andere Cousine. Wenn mir das schon auffällt, dass es einen erheblichen Unterschied gibt, dann fällt das den anderen Erwachsenen sicher auch auf, zumal wir zusammen suchen werden. Man macht sich also Gedanken, braucht drei Stunden zum Einschlafen und ist am nächsten Morgen müde, weil man um sechs aufstehen muss.
Als man dann vom Geschenk einkaufen wieder kommt, es ist hell, die Gedanken sind geordnet, trifft es einen hart von der Seite:
Hast du eigentlich mal über den Altersunterschied der beiden Mäuse nachgedacht gestern Nacht? Könnte Mäuschen 1 überhaupt was mit der Sache von Mäuschen 2 anfangen? Nein!
Das allerdings ist eine dieser Sachen, über die man beim Auswählen und kaufen nicht nachdenkt, weil es im Unterbewusstsein logisch ist und man nicht weiter drüber nachdenkt.
Wir halten also fest: Geht schlafen Leute, macht die Augen zu und bewegt euch 15 Minuten lang nicht. Habe ich im Krankenhaus ausprobiert und es klappt tatsächlich. Das ist aber eine andere Geschichte.

Versucht es mal,

Gute Nacht <3

10.4.17 22:45


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An meine alte Liebe

Wir haben uns schon lange nichtmehr gesehen, ich glaube mindestens zwei Jahre. Noch länger ist es her, dass… ich glaube drei Jahre. Und doch werde ich niemals vergessen, was es war zwischen uns, wer wir waren und wer wir nicht waren. Es hat nicht funktioniert und doch würde ein kleiner Teil von mir immer wieder Ja sagen. Was ich dir zu sagen habe? Nur Gutes. Was von dir bleibt? Nur das Beste. Was ich in Erinnerung behalte? Alles. All die schönen und schlechten Dinge, all die tollen Sachen, die wir erlebt haben und all den Schmerz, den wir wegeneinander durchlebt haben. Wir waren nicht perfekt und wir waren nicht für immer und was mir bleibt, ist das Gefühl, dass wenn du glücklich bist, ich es auch bin. Wir waren äußerlich nie mehr als Freunde, doch was im Inneren geschah, das bleibt unter uns und die Wahrheit kennen nur wir.

Es war zu wirr, zu verwirrt, zu pubertär, zu unentschlossen. Es konnte nichts aus uns werden, das ist mir heute klar, denn für uns beide waren andere Menschen bestimmt, die wir dort aber noch nicht kannten, oder nichtmehr kannten und es tat weh, dich gehen zu sehen und es tat weh, dich in der Nähe zu haben und gleichzeitig warst du mein Fels in der Brandung, meine Sicherheit und mein Vertrauter. Du warst so viel mehr, als ein Freund oder mein Freund. Du warst meine erste Liebe, ich habe von dir gelernt, was es heißt, wirklich, wirklich in jemanden verliebt zu sein.

Wie es häufig so ist, bleiben mir Erinnerungen. Erinnerungen an jemanden, der mit seiner bloßen Anwesenheit einen ganzen Raum zum Lachen oder zum Weinen bringen kann. Jemand, der mich immer und voll und ganz verstanden hat und für mich da war, ohne dass er mir auch nur im Ansatz wirklich helfen konnte. Jemand, der, selbst wenn er gegangen ist, immer wieder zurück kam. Auf dich ist Verlass und auf dich kann man zählen. Wir mussten viel zu schnell erwachsen werden, was für uns nie einfach war, aber wir haben es uns schön gemacht. Und egal wo du bist, mit wem du lebst und was du tust, ich werde dich immer lieben, auf welche Art auch immer, und was auch das immer das war.

Ich hoffe, wir sehen uns bald und vergessen einander nicht.

3.3.17 23:01


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